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Das große Geheimnis des Lebens  

Herr Schuh und die Hoffnung
,  2016, 36 | Signatur: 499215


Hoffnung ist etwas zutiefst Menschliches. Die syrische Flüchtlingsfamilie Rahmooni hofft auf ein Leben in Frieden in Österreich. Die Anthropologin Traude Pillai Vetschera ist nach einem Unfall querschnittgelähmt. Aber sie schöpfte Hoffnung und bereiste über viele Jahre Indien. "Die Hoffnung macht uns unter Umständen zu Helden: Aus lauter Hoffnung ertragen wir die größten Leiden oder Schmerzen, in der Hoffnung, sie würden einmal noch vergehen", sinniert Franz Schuh. "Die Hoffnung ist das größte Übel, sogar das allergrößte Übel, weil die Hoffnung einen leiden lässt, viel länger leiden lässt, als wenn sie nicht da wäre," entgegnet der Philosoph Ernst Bloch. Gibt es einen biologischen Ort, an dem die Hoffnung entsteht? "Im Stirnhirn", erklärt Neurobiologe Joachim Bauer. "Das ist der Ort der Hoffnung. Wenn im präfrontalen Kortex Zuversicht entsteht, haben selbst Schwerkranke eine bessere Aussicht auf Genesung." Aber die Hoffnung hat auch mächtige Gegenkräfte: die Verzweiflung und die Enttäuschung. Sofern Rationalität menschenmöglich ist, ist der Zweifel etwas Vernünftiges. Der Himmel, so Immanuel Kant, hat den Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens dreierlei gegeben: Den Schlaf, das Lachen und die Hoffnung.

Schlagworte: Hoffnung, Sinn des Lebens, Philosophie, Heilung, Zuversicht
Topographie: Dokumentation
Eignung: ab 14
Regie: Florian Gebauer

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